Die Kainzenhüttenalm im unberührten Sundergrund

 

Der Sundergrund entfaltet seine wildromantische Schönheit auf knappen acht Kilometern, die zum Wandern und Genießen der malerischen Berglandschaft einladen. Dunkle Waldgehänge, saftig grüne „Lana“, so werden hier die steilen Wiesenflächen bezeichnet, wechseln im Sundergrund mit schroffen Felsklippen, rauschenden Wasserfällen und mächtigen Felsblöcken. Über die Jahrtausende haben sich diese meterhohen Granitblöcke in der Talsohle angesammelt und den Sundergrund zu einem über die Region hinaus bekannten Bouldergebiet gemacht. Um die Felsblöcke ranken sich auch zahlreiche Sagen, so sollen darunter nicht nur Melker und Kühe, sondern sogar eine ganze Kapelle liegen. Wer besonders Glück hat, bekommt umgeben von der Stille der Bergeinsamkeit ein Steinadler zu Gesicht. Sicher ist Ihnen auf unserer Terrasse, dem eifrigen Treiben der Murmeltiere und ihrer verspielten Jungtiere, zuzusehen, die gleich neben Almhütte ihre unterirdischen Bauten gebuddelt haben.

Für Wanderer bietet sich die Möglichkeit, noch etwa zwei Kilometer weiter bis zum Talschluss zu gehen. Dort geht es über das Hörndljoch (2.543 m) in das Ahrntal nach Südtirol. Die Kainzenalm ist auch der Ausgangspunkt für eine Bergtour auf den Grundschartner (2.926 m) über das Kainzenkar.